Aquaball TSV Vorhalle 1879
- Start des Trainings nach den NRW Sommerferien 2009
- Freitags im Lehrschwimmbecken Vorhalle
- Voranmeldung ab sofort möglich: aquaball
1. Vorhaller Aquaball Turnier:
- Sonntag, 21. Juni 2009
- erster Nachbericht
- Tabellen
Regeldefinitionen
Für die problem- und reibungslose Durchführung eines Aquaball-Turnieres müssen die bestehenden Regeln definiert werden um individuelle Regelauslegungen ausgeschliessen zu können.
1.Fair Play
Ist die wichtigste Regel beim Aquaball. Es muß stets auf ein faires Spiel geachtet werden. Unter das Fair Play fallen neben den Körper-Fouls auch taktische Fouls, die ausschließlich auf den eigenen Vorteil abzielen und eventuelle Torchancen sowie den Spielfluß zunichte machen. Eine Nichtbeachtung des Fair-Plays wird von den Schiedsrichtern mit Strafen sanktioniert.
2. Ballbesitz
Laut Definition darf sich ein Spieler im Ballbesitz nicht mehr von der Stelle bewegen, seine zum Ballbesitz führende Bewegung aber noch zu Ende führen. Dies bedeutet auch, dass ein Sprung zum Abspiel möglich ist, allerdings der Ball die Hand verlassen haben muss, bevor der Spieler wieder mit den Füßen den Boden oder sein Oberkörper die Wasseroberfläche berührt. Ein Eigenzuspiel ist nicht erlaubt.
3. Drei-Pässe
Der Ball muß mindestens drei Mal innerhalb der Mannschaft gepasst werden bevor mit ihm ein gültiger Torwurf erzielt werden kann. Nach Ballberührung durch einen Gegenspieler, Torerfolg, Seiten- oder Tor-Aus, Berührung des Torgebälks sowie einer Änderung des Ballbesitzes bei den Teams muß der Ball nach der Drei-Pass-Regel wieder neu aufgeladen werden. Der Torabwurf wie auch die Berührung beim Jump zählen als vollwertiger Paß.
4. Ball unter Wasser
Der Ball darf zu keinem Zeitpunkt unter Wasser gedrückt werden. Laut Definition ist der Ball unter Wasser, wenn die Balloberfläche komplett mit Wasser benetzt und der höchste Punkt des Balles unter der Wasseroberfläche zu finden ist. Sollte dies während einem Spiel geschehen, so wird dieser Verstoß durch Pfiff angezeigt und der Schiedsrichter erklärt welcher Mannschaft der Ball zukommt.
5. Körperkontakt
Körperkontakt ist generell verboten und zählt als Foul.
6. Anschwimmen
Jeder Spielabschnitt wird durch ein so genanntes Anschwimmen eröffnet. Sobald sich die beiden Mannschaften in Anschwimm-Position (an der Torseite) befinden, eröffnet der Schiedsrichter das Spiel indem er mit Anpfiff den Ball in die Mitte des Spielfeldes wirft. Somit besitzt jede Mannschaft zu Beginn eines Spieles die selben Chancen den Ball in Besitz zu bekommen.
7. Seitenaus
Wird der Ball in das Seitenaus (über die Spielfeldbegrenzung) geworfen, so erhält die andere Mannschaft den Ball und muss ihn von der Stelle, an der ins Aus befördert wurde, wieder ins Spiel bringen. Zum abwerfenden Spieler ist ein Mindestabstand von einem halben Meter einzuhalten.
8. Toraus
Wird der Ball von der angreifenden Mannschaft an der Breitseite ins Aus gespielt, so wird das Spiel mit einem Torabwurf vom Torwart fortgesetzt. Lenkt die abwehrende Mannschaft – dies gilt auch für den Torwart – den Ball ins Toraus, bekommt das angreifende Team eine Ecke zugesprochen. Es muss ebenfalls ein Mindestabstand von einem halben Meter eingehalten werden um dem Spieler die Chance zum Abwurf zu gewährleisten.
9. Ballberührung
Wenn der Ball während eines Spielzuges von der gegnerischen Mannschaft berührt wird, muss dieser für einen Torwurf erneut drei Mal aufgeladen werden. Solange ein Spieler den Ball in einer oder beiden Händen hält darf der Ball nicht von Gegenspielern berührt werden und gilt als „save“. Sollte ein Gegenspieler den Ball dennoch berühren, so muss dieser nicht erneut aufgeladen werden, da dieser Ballkontakt nicht als Ballberührung gezählt wird. Wenn sich der Ball im Flug befindet, dann spricht man erst von einer Berührung, wenn der Ball die Flugbahn durch die Fremdberührung sichtlich ändert.
10. Jump
Sollte es während eines Spieles einmal zu einer Situation kommen, bei der sich die Spieler untereinander nicht einig werden und bei der auch der Schiedsrichter nicht genau feststellen kann, welche Partei nun den Ball zugesprochen bekommen soll, so entscheidet ein so genannter „Jump“. Der „Jump“ soll beiden Parteien die selben Chancen bieten, wieder an den Ball zu gelangen. Hierzu unterbricht der Schiedsrichter das Spiel durch Pfiff und beordnet die beiden sich nicht einig werdenden Spieler zu sich. Diese ordnen sich Schulter an Schulter so vor dem Schiedsrichter an, dass dieser den Ball über den beiden nach oben werfen kann. Die beiden Spieler versuchen durch einen Sprung nach oben den Ball der eigenen Mannschaft zuzuspielen. Der „Jump“ wird vor allem hergenommen, wenn sich zwei Spieler um den Ballbesitz streiten. Hierbei kann oft nicht definitiv geklärt werden, welcher Spieler den Ball zuerst berührt hat. Wenn der Ball beim Jump zu einem Spieler der gleichen Mannschaft gespielt wird, so zählt dies als Pass im Sinne der 3-Pass-Regel.
11. Verzögerung
Die Regel der Zeitverzögerung wird nur bei Wettkampfveranstaltungen hinzugezogen, um gewährleisten zu können, dass beide Teams dieselben Möglichkeiten haben in Ballbesitz zu kommen. Ansonsten könnte ein Spieler der führenden Mannschaft nur statisch mit dem Ball im Spielfeld verweilen und das andere Team dürfte diesem den Ball – wegen der Vermeidung von Körperkontakt nicht einmal abnehmen. Die Zeitbeschränkung liegt bei 5 Sekunden.
12. Auswechseln
Eine Aquaball-Mannschaft besteht normalerweise aus maximal sechs Spielern, wobei sich allerdings nur jeweils vier davon im Wasser befinden dürfen. Die beiden „Reserve-Spieler“ können zu jeder Zeit mit den aktiven Spielern ausgewechselt werden. Um einen Spielerwechsel durchführen zu können muss lediglich der sich im Wasser befindliche Spieler an der entsprechenden Stirnseite des Beckens mit dem Reservespieler tauschen. Der Schiedsrichter muss über einen Spieleraustausch nicht informiert werden, wobei er allerdings beobachten sollte, dass sich nie mehr als vier Spieler pro Mannschaft im Spielfeld aufhalten. Während eines Spieles darfbeliebig oft ausgewechselt werden. Der Auswechselspieler darf nicht in das Becken springen sondern muß „einsteigen“.
13. Freiwurf
Die Mannschaft, die nach einem vorangegangenen Regelverstoß den Ballbesitz zugesprochen bekommt, darf den „Freipass“ von der dem Regelverstoß nächstgelegenen Stelle des Spielfeldes am Beckenrand ausführen – die 3-Pass-Regel beginnt von Neuem.
14. Gültiger Torwurf
Ein Tor wird anerkannt wenn sich der Ball komplett im Innenbereich des Tores befindet. Als Innenbereich wird der komplette Innenraum ab der imaginären Grenze von der Mitte des äußeren Torrahmens gewertet. Bälle die diese Grenze nicht überschreiten werden nicht in die Torwertung aufgenommen. Ein Überschreiten des Balles wird gezählt wenn der Ball in den Torinnenraum geworfen oder hineingetrieben wird sowie durch sonstige Körperberührungen in den inneren Bereich gelangt. Dies gilt auch für aufgeladene Bälle, die in Richtung Tor fliegen und unter Berührung von Mitspielern, Torwart, Gegner oder Pfosten bzw. Latte ins Torinnere gelangen. Die Gültigkeit eines Torwurfes wird einzig und allein durch den Schiedsrichter festgestellt.
15. Torwart
Im Aquaball ist kein fester Torwart definiert. Dies bedeutet, dass sich während eines Spieles jeder Spieler der Mannschaft als Keeper versuchen darf. Hierbei sei zu beachten, dass sich der Torwart auch ins normale Spielgeschehen mischen darf, aber hierdurch keinen Sonderstatus bekommt. Zudem darf nur maximal eine Person im Tor stehen. Als Tor zähl der Bereich vom Torinnenraum bis 0,5 Meter vor dem Tor.
16. Eigentor
In der üblichen Anwendung im Fun-Sport-Bereich werden keine Eigentore gezählt. Bei Wettkämpfen werden Eigentore gezählt falls ein Team den aufgeladenen Ball ins eigene Tor spielen sollte. Wenn ein nicht aufgeladener Ball in das eigene Tor gelangt wird wie bei einem Toraus verfahren, die andere Mannschaft erhält den Ball und darf einen neuen Spielzug aus der Ecke beginnen.
17. Taktische Fouls
Sollte es – vor allem gegen Ende des Spiels – zu taktischen Fouls kommen, mit denen eine Verlangsamung des gegnerischen Spiels verursacht werden soll, oder die darauf abzielen, dass die gegnerischen Torchancen zunichte gemacht werden, so kann der Unparteiische diese Vergehen härter ahnden als „normale“ Regelverstöße. Hierzu zählen beispielsweise Körperkontakte und Zeitspiel.
18. Schmuck
Aufgrund der Verletzungsgefahr ist jeglicher Schmuck beim Aquaball verboten solange er nicht abgetapt ist oder sich unter der dem Trikot bzw. der Schwimmbekleidung befindet.
19. Coaching-Bereich
Die Trainer der einzelnen Teams dürfen ihre mannschaften nur von dem Bereich hinter dem eigenen Tor aus coachen. Sollten sie von einer anderen Stelle (verbal) in das Spiel eingreifen, so können sie auf eine passive Position verwiesen werden. Ausserdem kann das Team hierfür eine Strafe bekommen.
Strafen
Allgemein: Leider kommt man auch bei Aquaball-Wettkämpfen heutzutage nicht mehr ohne Strafen aus. Diese sind allerdings nur dazu da, um den ordentlichen Spielbetrieb und die Einhaltung des Regelwerkes und der Fairness gegenüber den anderen Mannschaften und Mitspielern zu gewährleisten. Im Normalfall kommt es allerdings nicht zur Anwendung einer solchen Strafe, aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.
Zeitstrafe
Es kann im Verlauf eines Turniers gelegentlich zu groben Regelverstößen kommen, die unabsichtlich oder absichtlich begangen wurden. Üblicherweise wird solch ein grober Regelverstoß nach einer Tadelung durch den Spielbeobachter nicht mehr begangen. Sollte dies dennoch passieren, so kann je nach Regelverstoß eine Zeitstrafe ausgesprochen werden. Hierbei muss derjenige Spieler dann das Spielfeld solange verlassen, bis ein Tor (egal für welche Mannschaft) erzielt wurde. Sollte der gestrafte Spieler immer noch grob unfair spielen, so bekommt er beim nächsten groben Regelverstoß eine erneute Zeitstrafe und muss erneut bis zum nächsten gefallenen Tor das Spielfeld verlassen. Die (üblichen) drei Stufen der Zeitstrafe:
- Tadelung durch Spielbeobachter
- Verschärfte Tadelung durch den Spielbeobachter
- Zeitstrafe
Je nach Schwere des Regelverstoßes kann man die erste und/oder zweite Stufe der Tadelung auslassen und gleich eine Zeitstrafe aussprechen. Wobei hier nochmals erwähnt werden sollte, dass es sich bei dieser Strafregelung um grobe Regelverstöße handeln muss. Ein einfaches „Ball unter Wasser drücken“ oder „Berühren eines Spielers“ entspräche keiner Verhältnismäßigkeit! Diese Regelung sollte beispielsweise bei folgenden Situationen Anwendung finden:
- Absolut körperbetontem Spielverhalten
- Teilnahme am Spiel mit Schmuck am Körper
- „Schiedsrichter“-Beleidigungen (egal ob von Spielern oder aussenstehenden Mannschaftsmitgliedern)
- Schweres oder wiederholtes Fassen in den Wurfarm etc.
Disqualifikation
Der Spielbeobachter hat das Recht einzelne Personen oder auch ganze Mannschaften vom Weiterspiel (in einer Spielbegegnung oder auch für ein ganzes Turnier) auszuschließen. Hierbei müssen allerdings folgende Punkte beachtet werden.
- Der Person / Mannschaft muss gravierender Regelverstoß oder extrem unfaires Spiel angelastet werden (z.B. Rauferei unter Spielern oder mehrmaliges Beschimpfen des Spielbeobachters), welcher absolut nicht mit dem Regelwerk und dem Fairness-Gedanken des Aquaballs zu vereinbaren ist.
- Die Mehrheit der Spielbeobachter sowie der Wettkampfleitung sind mit mindestens 50%-Mehrheit für eine Disqualifikation der Mannschaft / Person (wobei pro Verein nur eine Person stimmberechtigt ist).
Quelle: www.aquaball.info


2. Juni 2009 um 12:00
[...] Aquaball [...]
6. Juni 2009 um 18:28
[...] Erstmalig in Hagen findet ein Aquaball-Turnier statt. Eingeladen sind alle wassersportbegeisterten Aktiven. Man/frau muss k e i n Wasserballer/in sein um mit zumachen. Fair play und Spaß stehen im Vordergrund. Interessierte Mannschaften oder auch Einzelspieler/innen können sich per E-Mail unter aquaball@tsv-vorhalle.de anmelden. Mehr Infos hier: Aquaball [...]