Zentraler Wasserball Schiedsrichter Lehrgang mit integrierter Kampfrichterausbildung

12. August 2017

Am 18. November 2017 findet in unserer Schwimmsportschule in Übach-Palenberg ein zentraler Wasserball Schiedsrichter Lehrgang mit integrierter Kampfrichterausbildung statt. Die… >>mehr

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Wasserball in Zahlen

2. April 2012

Zeitnehmer und Sekretäre

30. Dezember 2008

[ siehe FINA Wasserballregeln hier ]

WP 9 Zeitnehmer
9.1 Die Pflichten der Zeitnehmer sind :
(a) die genaue Zeit des tatsächlichen Spieles, der ”Time out’s” und der Pausen zwischen den
Spielabschnitten zu stoppen;
(b) die Zeit des ununterbrochenen Ballbesitzes jeder Mannschaft gemäss Regel WP 20.17 zu
stoppen;
(c) die jeweiligen Zeiten des oder der gemäss den Regeln ausgeschlossenen Spieler, sowie die
Wiedereintrittszeiten dieser Spieler oder der betreffenden Austauschspieler, zu notieren;
(d) die letzte Minute eines Spieles oder der zweiten Verlängerungsperiode hörbar anzuzeigen;
(e) mit einer Pfeife das Ende der ”Time out’s” zu signalisieren.
9.2 Einer der Zeitnehmer hat mit einer schrillen Pfeife (oder einem anderem Signal, das aber hörbar und
akustisch von der Schiedsrichterpfeife unterschieden werden kann) unabhängig vom Schiedsrichter das
Ende eines jeden Spielabschnittes anzuzeigen.
Dieses Signal hat sofortige Wirkung, ausgenommen:
(a) bei gleichzeitigem Pfiff eines Strafwurfes durch den Schiedsrichter, wobei der Strafwurf gemäss
den Regeln ausgeführt werden muss;
(b) wenn sich der Ball im Flug befindet und dabei die Torlinie überquert; in diesem Falle ist der
Torgewinn zu gewähren.

WP 10 Sekretäre

10.1 Die Pflichten der Sekretäre sind:
(a) den Spielbericht zu führen. Dieser muss die Namen der Spieler, die erzielten Tore, die ”Time
out’s”, alle schweren Fehler und Strafwürfe sowie die persönlichen Fehler, die gegen einen
Spieler angeordnet werden, enthalten.
(b) die Zeit der ausgeschlossenen Spieler zu kontrollieren, und durch Heben der mit der Kappenfarbe
übereinstimmenden Flagge die Erlaubnis zum Wiedereintritt zu geben, wenn die Zeit der
Strafe abgelaufen ist, ausser wenn der Schiedsrichter das Zeichen zum Wiedereintritt des ausgeschlossenen
Spielers oder eines Austauschspieler anordnet, sobald dessen Mannschaft den
Ballbesitz wiedererlangt hat.
(c) durch die rote Flagge und einen Pfiff jeden regelwidrigen Eintritt, bzw. jedes regelwidrige Verlassen
des Spielfeldes eines ausgeschlossenen Spielers oder Austauschspielers anzuzeigen, vor
allem auch nach einem diesbezüglichen Signal des Torrichters; dadurch wird das Spiel sofort
unterbrochen.
(d) unverzüglich den gegen einen Spieler verhängten dritten persönlichen Fehler wie folgt anzuzeigen:
(i) mit der roten Flagge, wenn der dritte persönliche Fehler ein Ausschluss ist;
(ii) mit der roten Flagge und einem Pfiff, wenn der dritte persönliche Fehler ein
Strafwurffehler ist.


Wasserball in Zahlen

29. Dezember 2008

Wasserballregeln in Kurzform

9. Dezember 2008

Wer endlich wissen will was der „weiße Riese“ alles pfeifen darf und was „Rotkäppchen“ alles tun darf im Vergleich zu den „Weiß“ und „Blau“-Käppchen der sollte mal die Kurzform bei den Düsseldorfer Wasserballer lesen.


Wie de jeugd heeft, heeft Minipolo

29. März 2008
Wer die Jugend hat, hat Minipolo!

So schreiben es (auf niederländisch) die Wasserballer in den Niederlanden.
Minipolo ist das Ergebnis der Überlegungen, wie man den sinkenden Zahlen bei
den Jugendmannschaften im Wasserball entgegenwirken kann. Die sinkenden
Zahlen erklären sich teilweise logisch in der demografischen Entwicklung sowie der steigenden Anzahl von Alternativen für Aktivitäten im Sport und anderswo.
Wir wissen aber auch aus Erfahrung, dass die Jugendlichen – sofern sie nicht
gerade Spitzenschwimmer sind – heute viel schneller als früher das Schwimmen
als Sportart verlassen und nach Alternativen suchen. Da früher das
Wasserballspielen oft mit ca. 13 bis 15 Jahren begonnen wurde, sind die
potentiellen neuen Spieler heute schon längst nicht mehr da.

Betrachtet man andererseits den heute praktizierten Wettkampfbetrieb für
Jugendwasserball, können einem schon die Tränen kommen. Da werden auf einem
ganz normalen Wasserballfeld mit normalen Toren kleine Knirpse über 4 mal 5
Minuten Spielzeit zwangsweise im Wasser gehalten. Man denke dagegen nur an
den Jugendfussball: Käme dort jemand auf die Idee, die Kinder auf einem
Grossfeld 2×45 Minuten spielen zu lassen. Nein!
Man bedenke auch, dass die Spielzeit sogar für Herren-Wasserball vor Jahren
bei 4 x 5 Minuten netto lag.

Die jetzige Lösung bei uns ist daher nicht kind- und auch nicht
jugendgerecht.

Eine Lösung ist daher die Alternative, die im niederländischen Wasserball
seit einigen Jahren durchgeführt wird. Sie heisst Minipolo und wird in
verschiedenen Kategorien durchgeführt.

Flyer Jugendwasserball NL

In Kurzform:

1. Schüler 1 (6-7 Jahre)
Es wird auf einem kleinen, untiefen Spielfeld (15m x 10m) mit kleinen
Toren (120cm x 90cm) in Mannschaften von 3 Spielern gespielt. Es gibt keinen
Torwart.
Es wird 2 mal 5 Minuten brutto gespielt.
Es gibt unbeschränkt Wechselspieler. Der Schiedsrichter kann einen Spieler
auswechseln lassen, wenn dieser „nicht mehr kann“.
Schiedsrichter und Trainer verstehen sich mehr als „Spielbegleiter“ und
geben den Spielern Tipps und Informationen über Regeln und auch
Unsportlichkeiten.
Der Ball kann mit beiden Händen gespielt werden.
Die Spiele finden in Turnierform statt.

2. Schüler 2 (8-9 Jahre)
Es wird auf einem kleinen, tiefen Spielfeld (15m x 10m) mit kleinen
Toren (120cm x 90cm) in Mannschaften von 4 Spielern gespielt.
Es wird 2 mal 5 Minuten brutto gespielt. In Ligaform wird 4 mal 3 Minuten
netto gespielt.
Es gibt unbeschränkt Wechselspieler. Der Schiedsrichter kann einen Spieler
auswechseln lassen, wenn dieser „nicht mehr kann“.
Schiedsrichter und Trainer verstehen sich auch hier mehr als „Spielbegleiter“
und geben den Spielern Tipps und Informationen über Regeln und auch
Unsportlichkeiten.
Der Ball kann mit beiden Händen gespielt werden.
Die Spiele finden in Turnierform oder Ligaform statt.

3. Schüler 3 (10-11Jahre)
Es wird auf einem verkleinerten, tiefen Spielfeld (20m x 10-15m) mit kleineren
Toren (200cmx90cm statt der normalenen Grösse 300cmx90cm) in Mannschaften von 5 Spielern incl. Torwart gespielt.
Es wird 4 mal 3 Minuten netto gespielt. Es gibt max. 5 Wechselspieler.
Schiedsrichter und Trainer verstehen sich auch hier mehr als „Spielbegleiter“
und geben den Spielern Tipps und Informationen über Regeln und auch
Unsportlichkeiten. Es gibt allerdings viel genauere Regeln über Fouls etc.
Der Ball kann nicht mit beiden Händen gespielt werden.
Die Spiele finden in Turnierform oder Ligaform statt.

Diese Form des Wasserballs für die Kinder scheint gut anzukommen. Ich werde
mich demnächst mal in Vlissingen genauer erkundigen.

Sie liesse sich sicher auch bei uns gut durchführen. Unsere kleinen Bäder
wie z.B. in Vorhalle haben fast die Idealmaasse dafür. Es wäre doch
interessant, eine Hagener Minipolo-Liga mit Mannschaften vom TSV Vorhalle,
Hagen 94, HSV und Westfalen 23 einzurichten. Bei Erfolg ist sicher ein
Übertragen auf den Bezirk möglich.

Andreas hat vorgeschlagen, eine Trainingszeit am Samstag in der Vorhaller
Halle mit einem Betreuerteam von ca. 3-4 Leuten einzurichten.

Das klingt doch gut, oder? Was denkt Ihr dazu?

Arno


Regelkunde (2) – Flaggen

6. Januar 2008

OK – die aufmerksamen Leser 😉 haben es gemerkt – im ersten Teil war ein Fehler drin – der ist nun korrigiert.

Heute das Thema Flaggen (§ 319 WB)

Der Protokolltisch hat folgende Flaggen:

  • weiß
  • blau
  • rot
  • gelb

Weiß und Blau werden im in Verbindung mit Anzeigen für die entsprechnende Mannschaftskappenfarbe genutzt. Nach§ 328 wird das Ende der Ausschlußzeit für einen Spieler mit seiner Kappenfarbe entsprechender Flagge angezeigt.

rote Flagge:

Anzeige von regelwidrigem Wiedereintritt und dritter persönlicher Fehler eines Spielers (§ 328)

gelbe Flagge:

Fehler gem. § 338 (11) WB – Ausschlußfehler – nachdem ein Spieler wegen brutaler Handlung ausgeschlossen wurde, wird 4 Minuten tatsächlicher Spielzeit nach dem Ausschluß ein Ersatzspieler mit der gelben Flagge und der Flagge mit Mannschaftsfarbe benachrichtigt.